else - nem nyitólap és nem koncertek
content-page.php

Biografie

Die deutschgebürtige Pianistin Zsuzsanna Tihanyi bekam ihren ersten Klavierunterricht mit neun Jahren. Kaum zwei Jahre später gewann sie in Paris den zweiten Preis beim Internationalen Rubinstein Klavierwettbewerb für junge Pianisten. Sie erhielt ihre frühe musikalische Ausbildung größtenteils in Ungarn, in der Musikschule und Landeskonservatorium der Stadt Szeged. In den kommenden Jahren gewann sie weitere Preise bei nationalen und internationalen Musikwettbewerben sowohl mit dem Klavier als auch mit der Blockflöte, da sie beide Instrumente parallel erlernte.

2005 gewann Zsuzsanna mit 17 den ersten Preis, den Liszt-Sonderpreis und den Hauptpreis beim ungarischen Landesklavierwettbewerb. Von 2006 an setzte sie ihr Klavierstudium bei den Professoren Attila Némethy und György Nádor an der Musikakademie Franz Liszt in Budapest fort, wo sie 2012 ihren Masterbschluss mit Auszeichnung erwarb.

2009-2011 studierte sie bei Imre Rohmann an der Universität Mozarteum in Salzburg, wo sie neben der Erweiterung ihres Repertoires die Möglichkeit bekam, zahlreiche Werke von Manuskripten und Faksimile-Editionen zu studieren, was einen tiefwirkenden Einfluß auf ihre spätere künstlerische Tätigkeit hatte. 2009 gewann sie den Haydn-Mendelssohn Klavierwettbewerb des Ungarischen Rundfunks mit Mendelssohns d-moll Klavierkonzert. Während des Wettbewerbs wurde ihr Klavierspiel mehrmals live im Radio übertragen.

Im Jahr 2013-2014 bekam sie ein postgraduales Stipendium in Birmigham, wo sie ihre Kenntnisse bei Julian Jacobson und Philip Martin vertiefen konnte und mehrere Konzerte im Vereinigten Königreich (London, Derby, Birmingham – Symphonie Hall, Adrian Boult Hall) gab. Zsuzsanna wurde 2013 auch als Annie Fischer-Stipendiatin ausgewählt und damit als junges Talent in ihrem Karriereanfang gefördert. Sie war Teilnehmerin zahlreicher Meisterkursen von herausragenden Professoren, u.a. bei Dmitri Bashkirov, Andrei Gavrilov, Robert Levin, Malcolm Bilson, Walter Moore, Thomas Quasthoff, Ferenc Rados, Zoltán Kocsis, András Schiff, András Keller, Jenő Jandó, Márta Gulyás und Miklós Spányi.

Zsuzsanna führt zurzeit ihr künstlerisches Doktoratsstudium an der Franz Liszt Musikakademie Budapest fort. Inzwischen ist sie Mitarbeiterin am Institut für Musikwissenschaft der Akademie der Wissenschaften, wo sie sich mit Dokumenten von ungarischen Komponisten des 20 Jahrhundert beschäftigt.

Sie gibt regelmäßig Konzerte in Ungarn und im Ausland (England, Österreich, Frankreich, Italien, Finnland, Rumänien, Kroatien, Serbien, Bulgarien, usw.), ist Teilnehmerin zahlreicher ungarischer Festivals wie das Bartók Seminar und Festival, das Budapester Frühlingsfestival, das Zemplén-Festival oder das Herbstfestival Szeged. Zudem ist sie eine leidenschaftliche Kammermusikerin und Liedbegleiterin, sie hat u.a mit Richard Lester, Jonathan Cohen (cello), Barnabás Kelemen (violine), David Steffens, Tibor Szappanos, Kornél Mikecz (tenor), Szilvia Vörös (mezzo) zusammengearbeitet. Ihr aktuelles Projekt ist die Aufführung sämtlicher Violin- und Cellosonaten Beethovens. Sie hat ein vielseitiges, alle Epochen umfassendes Repertoire vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik. Als Solistin hat sie Konzerte mit verschiedenen Orchestern gegeben (Symphonieorchester des Ungarischen Runfunks, Duna Symphonie Orchester, Philharmonie Timisoara, Symphonie Orchester Szombathely – mit den Dirigenten Gheorghe Costin, Stephen d’Agostino, András Deák).

Zsuzsanna unterrichtet auch privat seit mehr als zehn Jahren.

nagy if vége